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Currently viewing: Spaziergänge » Geisenhofener Müllrunde

Geisenhofener Müllrunde

Datum: 30.04.2016
Startpunkt: Geisenhofen, mittlere Einfahrt nach Geisenhofen
Länge: 3,66 KM
Schwierigkeitsgrad: leicht
 
Die Runde, meines Spaziergangs führte mich heute nach Geisenhofen. Von der mittleren Einfahrt nach Geisenhofen ging es los. Zuerst ein Blick auf die Karte wo es heute lang ging.
Das Auto unter einem Kastanienbaum geparkt und los ging es.
Gleich wieder zurück, Richtung Hauptstrasse. Aber nicht gleich zuweit gehen, denn davor ....

Denn die Hauptstrasse kann durch einen Viehtrieb sicher überquert werden. Der Weg zum Viehtrieb zweigt hier links ab.

An diesem Abzweig erinnert ein Wegekreuz an einen Ernst Gowin, der hier 1999 verunglückte.

Gleich nach dem ich die andere Staßenseite erreicht habe, sehe ich ein paar Blumen, die leider nicht mit Namen kenne.

Wo, die Teerstraße einen Knick nach links macht, gehe ich den Feldweg gerade aus weiter. Nach kurzem Weg gelangt man an diesen Feldstadel. Wie man sehen kann fehlt diesem schon ein Tor, und ist somit offen.

Neugierig wie ich bin, werfe ich einen Blick in den Stadel. Was ich hier Erblicke, würde ich als überdachter Mülllagerplatz bezeichnen. Wenn auch manch brauchbare Gegenstände darunter sein können.

Direkt nach dem Feldstadel macht der Feldweg einen Knick nach links und wird schlechter.

Diesem Feldweg folge ich bis zu diesem gut versteckten Jägerstand. Dort Endet der Feldweg.

Auf dem gleichen Weg geht es nun zurück, bis zur Teerstrasse. Noch ein Blick auf Geisenhofen, auf das ich nun wieder zulaufe.

 

Ein Blick über Marktoberdorf hinweg, in die verschneiten Berge. Der Schneefall in dieser Woche hat in den Bergen wieder alles mit einer dicken weißen Schneeschicht überzogen.

Und wieder komme ich an schönen Blumen deren Namen ich nicht kenne vorbei.

An der Teerstraße, geht es auf dieser nach recht weiter, bis zur der Unterführung der B12. Hier biege ich nach rechts in den Feldweg ab, und folge diesem. Nach kurzer Wegstrecke erreiche ich vermutlich das alte Flußbett der Wertach. Hier an dem mit Büschen und Bäumen zugewachsen alten Flussbett, könnte man Glauben, es ist ein Müllplatz. Große Folien und sonstiger Abfall wurden hier einfach weggeworfen und vergammeln zwischen den Büschen, und das vermutlich noch über Jahrzehnte, da Plastik ja sehr lange hält.

 

Entlang der B12 hatte ich den Eindruck, der Kraftfahrer ist eine Drecksau. Ich möchte hier aber nicht alle Kraftfahrer unter Generalverdacht stellen, aber bei diesem Anblick müssen es aber doch sehr, sehr viele sein. Hier gibt es keinen Quadratmeter, der nicht vermüllt ist. Plastiktüten, Flaschen aus Plastik und Glas, alle Arten von Verpackungen, oder wie hier auch ein paar Kinderwinterschuhe. Alles verfängt sich hier in den Büschen entlang der B12.

Kraftfahrzeugführer, entsorgt euren Abfall doch nicht einfach mit der Methode, Seitenscheibe auf und weg damit, sondern nehmt den Abfall mit nach Hause, oder wenigstens bis zum nächsten Rastplatz mit, und entsorgt den Müll dort ordentlich, nach Möglichkeit auch noch nach Wertstoffen sortiert. Übrigengs, auf Flaschen aus Glas und Plastik gibt es Pfand zurück!

Im weiteren verlauf des Weges, kommt man an diesen Bauten eines Geisenrieder Imkers für seine Bienenstöcke vorbei.

 

Als nächstes komme ich an diesem Feldstadel vorbei. Der erste Feldstadel war im Vergleich dazu ja richtig aufgeräumt. Hier stapeln sich vor dem Stadel schon alte Fahrräder. Ein Blick in den Stadel an der Seite wo die Bretter fehlen, und man glaubt hier hat jemand seinen ganzen Hausmüll entsorgt. Espessokocher, Fahrräder, Heuwender, alte Reifen und alles möglich an Müll stapelt sich hier Meter hoch.

Endlich weis ich wie Reifen angebaut werden. Sie wachsen etwas versteckt unter tiefem Gras und das schon mit Felgen. Man muß sie gar nicht kaufen, sondern kann sie wie Pilze suchen. Wieder eine Erkenntnis mehr. Vielleicht kann man sie auch kultivieren und im eigenen Garten anbauen.

Aber hier entdecke ich auch noch einen Scheibenwischblätterbaum. Bis jetzt habe ich immer geglaubt, die werden gefertigt, aber die wachsen ja an Bäumen. wenn ich hier weiter suche bekomme ich noch ein neues Auto. Ich muß nur noch den passenden Baum finden.

 

Weiter geht es nun unter der B12 hindurch auf die andere Seite. Auch hier haben sich die sogenannten Graffitischmierer wieder verewigt. Wenn dort wenigstens schöne Bilder angebracht würden, könnte man von einer Verschönerung sprechen, aber nur alles sinnlos voll geschrieben, spricht für Jugendliche Narrenhände, ohne Sinn und Verstand.

Nach dem ich die B12 unterquert habe, erreiche ich das sogenannte Knie der Wertach. Hier war ich in meiner Jugend des öfteren beim Baden, allerdings von der anderen Wertachseite aus. Zur Zeit führt die Wertach allerdings sehr viel Wasser und hat eine ganz schöne Strömung, so das es heute zu Gefährlich wäre ein Bad zu nehmen. Auch ist das Wasser heute noch viel zu Kalt!

Nun geht es auf dieser Seite der B12 entlang wieder zurück. Die ersten 70 m geht es nur einen Trampelpfad entlang, bis dieser in einen Feldweg mündet. Diesem folge ich immer weiter. Und wieder komme ich an mir Namentlich nicht bekannten Blumen vorbei.

 

Der Feldweg mündet wieder in die bereits bekannte Teerstraße. Hier hat man noch einen Blick auf die Firma Brennpunkt Energie GmbH, der Marktoberdorfer Firma Hubert Schmid.

Ab hier geht es nach links, ein zweites Mal unter der B12 hindurch zurück zum Startpunkt. Ich laufe mit Blick in die verschneiten Berge.

Und noch einmal komme ich an einem Holzsammelplatz vorbei. An diesem wurde in einem hohlen Baumstamm eine Glasflasche entsorgt. Bei soviel Müll, wie ich heute gesehen habe, konnte ich diesen Spaziergang nur Geisenhofener Müllrunde nennen!

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